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CMAS Gold Karte CMAS Gold

Allgemeines

Dieser internationale Tauchschein berechtigt dazu, mit Tauchpartnern gleichen Levels autark & eigenverantwortlich Tauchgänge zu unternehmen sowie unerfahrene Taucher bei Tauchgängen zu führen.

Veranwortungsbewußtes Handeln , selbständiges Führen einer Tauchergruppe auch unter erschwerten Bedingungen, Assistenz bei der Ausbildung, Organisieren und Durchführung von Tauchgängen sowie Beherrschung auftretender Notfallsituationen kennzeichnen einen ausgebildeten CMAS*** Taucher. Tiefenlimit: 40m.

Dieser Level ist die Vorstufe zum CMAS Tauchlehrer-Assistenten und somit der erste Schritt zum "Profi-Taucher". CMAS*** Taucher/Innen werden gerne von Tauchschulen auf aller Welt als Führer und Organisator von Tauchgängen eingestellt.

Anforderungen

  • Mindestalter: 18 Jahre.
  • Ausbildungsstufe: IDA CMAS ** oder äquivalent
  • Gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung.
  • Spezialkurs "Tauchsicherheit & Rettung".
  • Spezialkurs "Nachttauchen".
  • Spezialkurse "Trockentauchen", "Strömungstauchen", "Wracktauchen", "Eistauchen" und
    "Sporttauchen in Meeresgrotten" werden empfohlen.
  • Ausreichende taucherische Erfahrung muss nachgewiesen werden. Dazu muss der Bewerber bis nach der Brevetierung 65 Tauchgänge nachweisen können, davon mindestens 10 auf 28-30Meter Tiefe im Süßwasser bzw. 38-40 Meter Tiefe im Salzwasser.
  • Oxygen Provider Kurs wird empfohlen
  • Medical assistent wird empfohlen

Ausbildung

Theorie (Wiederholungen aus CMAS ** & Berechnungen & Seemannschaft)

Ausrüstung
  • Tauchmaske
  • Flossen
  • Schnorchel
  • Nasstauchanzug
  • Trockentauchanzug
  • Halb-Trockentauchanzug
  • Bleigurt
  • Tauchermesser
  • Uhr
  • Tiefenmesser
  • Tauchcomputer
  • Dekotabelle
  • Alpha-Flagge
  • Druckluftflasche
  • Atemregler
  • Zweitautomat
  • Oktopus
  • Westenautomat
  • Finimeter
  • Rettungs- und Tarierweste
  • Tauchlampe
Pflege & Wartung Umgang, Pflege, Reinigung und Warten aller oben genannten Ausrüstungsgegenstände. Wartungsturnus aller sicherheitsrelevante Teile und Zweck der notwendigen Revisionen.
Umweltschutz Verhalten bei der Anfahrt, beim Betreten und beim Verlassen des Tauchgewässers, Tarieren während des Tauchens, Respektieren der Tier- und Pflanzenwelt
Sicherheitsregeln Allgemeine Sicherheits- und Verhaltensregeln über und unter Wasser, vor, während und nach den Tauchgängen.
Planung und Organisation Gruppenleiterbestimmung, Allgemeinbefinden, Umweltbedingungen, materielle Voraussetzungen, Notfallvorbereitung. Gruppe sicher und richtig führen.
Rettungskette Verhalten bei einem Rettungsfall, Rettungskette und Notfallmanagement beherschen sowie vorbereitende Maßnahmen auf einen Notfall
Handzeichen Zeigen und Erklären aller Unterwasserhandzeichen.
Tauchmedizin
  • Ohr
  • Lunge
  • Blutkreislauf
  • Hyperventilation
  • Schwimmbadblackout
  • Flachwasserbewusttlos
  • Barotrauma
  • Stickstoff
  • Tiefenrausch
  • Nullzeit
  • Dekompressionskrankheit
  • Unterkühlung
  • Vergiftung
  • Bissverletzung
  • Schock
  • Herz-Kreislauf-Stillstand
  • Schock
  • Tauchunfallprotokoll
Tauchphysik
  • SI-Einheiten
  • Druck & Kraft
  • Luftmenge
  • Boyle-Mariotte
  • Archimedes
  • Dalton
  • Gay-Lussac
  • Henry
  • Akustik
  • Optik
  • Wärmeleitung
  • ...
Berechnungen
  • Komplette Tauchgangsberechnungen von 0 bis 1500m inklusive Dekopausen
  • Überströmen von Flaschen
  • Berge & Hebeberechnung
Partnercheck Notwendigkeit und Ablauf des Buddychecks.
Seemannschaft
  • Bootskunde
  • Lichterführung
  • Kartenkunde
  • Palstek, Kreuzknoten, Webleinstek, Schotstek und doppelter Schotstek zeigen und üben.

Ausbildung

Praxis

ABC
 
  • 60 Sekunden Zeittauchen unter stetiger Ortsveränderung (von etwa 10 Meter).
  • 45 Meter Streckentauchen ohne oder 40 Meter Streckentauchen mit Neoprenjacke und -hose.
  • 10 Meter Tieftauchen im Freiwasser.
  • 60 Minuten Zeitschnorcheln unter Zurücklegung einer Strecke von wenigstens 1.500 Meter, davon je 15 Minuten in Brustlage, Seitenlage, Rückenlage und mit einer Flosse.
  • 150 Meter Schnorcheln zu einem Gerätetaucher, der auf 7,5 Meter Tiefe liegt, Transportieren des Gerätetauchers an die Wasseroberfläche und 150 Meter an der Wasseroberfläche, je 50 Meter mit unterschiedlichen Transportgriffen.
  • Befestigung einer Leine mittels Palstek an einem Gegenstand, der auf 5 Meter Tiefe liegt.
 
Übungstauchgänge (mit DTG-Ausrüstung)
Tauchgang 1
  • Als Gruppenführer Durchsetzten eines Abstandes aller Mittaucher zum Grund von 1 bis 2 Meter bei mehrfach wechselnden Tiefen, so dass kein Sediment aufgewirbelt wird.
  • Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung aus 20 Meter Tiefe im freien Wasser bis auf 3 Meter Tiefe mit einem deutlichen Stopp auf 9 Meter Tiefe, einem Stopp von 1 Minute auf 6 und von 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe. Nachtarieren mit dem Mund ist zulässig.
Tauchgang 2
  • Als Gruppenführer Abgeben des Zweitautomaten an einen Mittaucher in 20 Meter Tiefe (Atmung der Mittauchers aus dem Zweitautomaten) und anschließend geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen mit der gesamten Tauchgruppe im freien Wasser bis an die Wasseroberfläche mit einem Stopp von 1 Minute auf 6 und 3 Minuten auf 3 Meter Tiefe; Hinauflassen einer Markierung an die Wasseroberfläche zu Beginn des Stopps auf 3 Meter Tiefe.
  • Als Gruppenführer 20 Minuten Zeitschnorcheln mit vollständiger DTGAusrüstung in beliebiger Lage.
Tauchgang 3
  • Als Gruppenführer vor dem Tauchgang korrektes Ausrüsten und Funktionstests bei der gesamten Gruppe.
  • Als Gruppenführer Setzen einer Taucherboje zu Beginn des Tauchganges in 20 Meter Tiefe und Einholen der Taucherboje zum Ende des Tauchganges.
  • Als Gruppenführer finden der Taucherboje zum Ende des Tauchganges durch richtiges Orientieren beim Tauchen oder Auftauchen an die Wasseroberfläche, Anpeilen und Antauchen im Flachwasser, wenn die Boje nicht gefunden wurde.
Tauchgang 4
  • Als Gruppenführer Transportieren eines "verunfallten" Mittauchers unter Einbeziehung der gesamten Tauchgruppe aus 15 Meter Tiefe an die Wasseroberfläche, an der Wasseroberfläche bis zum Ufer bzw. Boot (wenigstens 100 Meter) und anschließend an Land bzw. an Bord.
  • Demonstrieren und Erläutern der HLW, der stabilen Seitenlage und der Schocklage.
  • Erstellen des Notfallplanes vor dem Tauchgang und Einweisung der Mittaucher.
Tauchgang 5
  • Vorbereiten, Führen und Nachbereiten des gesamten Tauchganges als Nachttauchgang (unter sonst normalen Bedingungen).

Die Freiwassertauchgänge finden Samstags oder Sonntags statt (überwiegend in Hemmoor). Wir treffen uns am Tauchgewässer. Hier wird das Equipment empfangen und geprüft und wir richten uns dort "häuslich" ein. Nach dem ersten Tauchgang genießen wir eine großzügige Pause von 1 bis 2 Stunden je nach Klönbedarf. Dann folgt der zweite Tauchgang. Nach jedem Tauchgang gibt es natürlich ein Debriefing, um auch nach jeder Taucherfahrung am eigen Stil noch feilen zu können. Nach dem Ausrüstungcheck endet - wenn das Wetter mitgespielt hat - ein wunderschöner spannender und entspannender Tag.